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Trajan

Mit Kaiser Trajan (98 – 117 n. Chr.) beginnt im 2. Jahrhundert n. Chr. das Zeitalter der sog. „Adoptivkaiser“, nachdem er zuvor vom kurzlebigen und kinderlosen Kaiser Nerva adoptiert worden ist. Er selbst hat ebenfalls keine männlichen Nachfolger hervorgebracht, so dass er gegen Ende seines Lebens seinerseits seinen Verwandten Hadrian erkoren hat. Trajan hat erfolgreich Kriege gegen die Daker und Parther geführt, so dass das Römische Reich unter seiner Regierung die größte Ausdehnung angenommen hat. Die Porträts werden in sechs Typen unterteilt, von Typus I bis III sowie IV mit den Varianten IVA und IVB. Der Grund im Frisurenwechsel ist nicht immer eindeutig, wird jedoch mit seinen Siegen und dem Antritt der Konsulate verbunden sein. Seine Porträts zeichnen sich grundsätzlich durch einfach nach vorne gekämmten Haaren aus, die an der Stirnkante schlicht zur Seite gestrichen sind und ab dem Typus III an der Stirnmitte eine Gabel oder den Stirnkanten Haargabeln bzw. -zangen aufweisen. Der Typus IVB, der auch „Opferbildtypus“ genannt wird, ist auf der Trajanssäule zu finden. Das Monument ist 113 n. Chr. fertiggestellt worden, die Münzbildnisse zeigen diesen Typus aber mit ca. 109/110 n. Chr. bereits eher (WOYTEK 2010, 363 mit Abb. 338 u etc.).


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